Case Study Guntermann & Drunck

Pimcore B2B-Plattform für Guntermann & Drunck

Der international führende Anbieter von KVM-Lösungen modernisierte seine digitale Infrastruktur: Produktdaten, Assets und Services wurden auf einer zentralen Plattform zusammengeführt.

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Titelbild aus dem Guntermann und Drunck Deck mit KVM-Technologie im High-Tech-Kontext

Warum dieser Case für B2B-Unternehmen relevant ist

Unternehmen mit erklärungsbedürftigen, variantenreichen Produkten stehen oft vor derselben Frage: Wie werden Produktdaten, Content, Assets und Services so geordnet, dass daraus ein belastbares digitales Rückgrat entsteht?

  • Der Case zeigt, wie hochdifferenzierte Produkte, Varianten und Zubehör systematisch modelliert und effizient verwaltbar werden.
  • Die bestehende Markenwelt und das Frontend-Design wurden übernommen, wodurch Investitionen gesichert und die Umsetzung beschleunigt wurden.
  • Die Umsetzung erfolgte schrittweise entlang klarer Release Candidates statt als Big-Bang-Projekt.
  • Pimcore diente als skalierbare Basis, um Produktdaten, Content, Assets und Services zentral zu managen.
  • Der Case steht exemplarisch für mittelständische B2B-Unternehmen mit modularen, beratungsintensiven Produkten.

Guntermann & Drunck: KVM-Technologie für sicherheitskritische Umgebungen

Guntermann & Drunck, kurz G&D, ist ein international führender Anbieter von KVM-Lösungen für professionelle Anwendungen. Die Systeme kommen unter anderem in Fluglotsenzentralen, Kontrollräumen und industriellen Leitstellen zum Einsatz.

Technologieführer im KVM-Bereich

G&D entwickelt KVM-Lösungen für sicherheitskritische Kontexte. Verfügbarkeit, Verlässlichkeit und Benutzerfreundlichkeit sind dort zentrale Anforderungen.

Über 35 Jahre Marktpräsenz

Das Unternehmen verfügt über ein hochspezialisiertes Produktportfolio und langjährige Erfahrung in einem technisch anspruchsvollen Markt.

Internationale B2B-Zielgruppe

G&D adressiert Zielgruppen aus Industrie, IT, Luftfahrt, Rundfunk und Energieversorgung und arbeitet mit einem globalen Partnernetzwerk.

Ausgangslage: funktional, aber schwer zu tragen

Vor dem Projekt war das bestehende Pimcore-Setup nutzbar, aber technisch überholt. Für ein komplexes Systemgeschäft mit Produktdaten, Assets, Website und Print-Ausleitungen war das Fundament nicht mehr klar genug strukturiert.

  • Das bestehende Pimcore-Setup war funktional, aber technisch überholt und schwer wartbar.
  • Produktdaten und Assets waren unstrukturiert, was zu Medienbrüchen und doppelten Aufwänden führte.
  • Print-Ausleitungen, CMS-Pflege und Datenbereitstellung liefen isoliert voneinander.
  • Frontend und Backend waren nicht für eine effiziente Nutzung optimiert.
  • Gefragt war eine zentrale Plattform, die komplexe Produktdaten beherrschbar macht und Raum für zukünftige Services bietet.

Pimcore B2B-Plattform als zentrale Daten- und Servicebasis

Mit Pimcore wurde für Guntermann & Drunck eine Plattform geschaffen, die Produktdaten, Assets und Inhalte zentral hält und medienneutral ausspielt. So wird aus einem gewachsenen System eine belastbare Basis für Vertrieb, Redaktion und Partner-Services.

Strukturierte Produktdatenbasis

Das Datenmodell wurde überprüft und neu aufgebaut. Dadurch wurden komplexe Produkte, Varianten und Zubehör effizienter verwaltbar.

Medienneutrale Ausspielung

Automatisierte Datenblätter, Produktinformationen und Assets werden so bereitgestellt, dass Website, PDFs und Partnerportal aus einer konsistenten Basis arbeiten.

Services mit Anschlussfähigkeit

Elasticsearch, ERP-Anbindung, Workflows und Konfigurator-Integration verbinden Technologie mit konkretem Nutzen für Vertrieb, Redaktion, Kunden und Planer.

Screenshot einer Produktdatenansicht aus dem Guntermann und Drunck Projektdeck

Projektvorgehen 2024 bis 2025: in klaren Inkrementen

Das Projekt wurde entlang definierter Release Candidates umgesetzt. Jedes Inkrement hatte ein klares Ziel und lieferte einen Baustein für die gemeinsame Plattform.

  1. RC0 und RC1: Audit, Upgrade und Datenbasis

    Im April 2024 startete das Projekt mit einem technischen und funktionalen Pimcore-Audit. Im Mai und Juni 2024 folgten das Upgrade auf Pimcore 11, Review und Neuaufbau des Datenmodells, Performance-Optimierung des Backends und UX-Verbesserungen im Admin Interface.

  2. RC2 und RC3: Website, Suche, Workflows und Integration

    Von September 2024 bis März 2025 wurde das CMS und die Website modernisiert: Umstellung auf Twig-Frontend, UX-Optimierung, Bildkonzepte, Navigationslogik und Integration von Elasticsearch für die Produktsuche. Von Februar bis April 2025 kamen strukturierte Workflows, DAM-Funktionalitäten und die ERP-Anbindung hinzu.

  3. RC4 und RC5: Produktdaten-Ausleitungen und Asset-Portal

    Von Mai bis Juli 2025 wurden Produktinformationen medienneutral bereitgestellt. Dazu gehörten die automatisierte PDF-Generierung für Datenblätter und ein partnerfähiges Asset-Portal mit Filter- und Downloadfunktion.

  4. RC6: Konfigurator-Integration

    Von Juni bis Juli 2025 wurde ein modularer Konfigurator integriert. Er wurde an Produktstruktur und Variantenlogik angebunden und gibt technische Details sowie Ausschreibungstexte aus.

Ergebnisse der Pimcore B2B-Plattform

Das Ergebnis ist eine zentrale digitale Plattform für ein komplexes B2B-Systemgeschäft. Guntermann & Drunck kann Produktdaten, Assets, Inhalte und Services strukturierter verwalten und für Website, Datenblätter, Partnerportal und Konfigurator nutzen.

16 Monate

Die Projektlaufzeit reichte von April 2024 bis Juli 2025.

4 FTE

Die Teamgröße wurde im Ergebnisüberblick mit Product Owner, Developer, UX/UI und QA beschrieben.

6 Release Candidates

Die Umsetzung erfolgte modular in klaren Inkrementen.

Asset-Portal Ansicht mit Filter- und Downloadfunktion aus dem Projektdeck

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